(jap.) Philosophie der kontinuierlichen Verbesserung
(lat.: "Sendung") Was wollen wir? Was ist unser Auftrag?
Dokumente auch externer Herkunft, die zusätzliche Anweisungen für die Ausführung einer Arbeitstätigkeit enthalten und auf die somit an relevanter Stelle verwiesen wird. Zu denken ist hierbei z.B. an Gesetze and BG-Vorschriften
Darstellung des Aufbaus einer Organisation durch graphische Veranschaulichung der Über- und Unterstellungsverhältnisse gemäß festgelegter Konventionen
PDCA bedeutet Plan, Do, Check, Act. Er wird auch als "Deming-Zyklus" bezeichnet. Der PDCA-Zyklus ist das Herzstück des Qualitätsmanagement und sollte sich in den Abläufen aller risiko-, qualitäts-,ökonomisch- und servicerelevanten Prozesse wieder finden
Feststellung zu den Rahmenbedingungen und daraus abgeleitet grundlegende Taktiken zur Führung der Praxis und ihrer Mitarbeiter hin zu den gesetzten Visionen
Darlegung des Umgangs mit grundsätzlichen Aspekten der Patientenversorgung wie z.B. der Verschreibung von Generika, möglichst auf der Grundlage eines Gruppenkonsenses der an dem Qualitätsmanagementprogramm teilnehmenden Praxen des BDN
Der gesamte Hergang von ursprünglichen Kunden- und Organisationserwartungen über deren Umsetzung im Praxisaublauf bis hin zur Überprüfung der Ergebnisse
Von der Geschäftsleitung beauftragter Mitarbeiter, der für das reibungslose Funktionieren und die kontinuierliche Weiterentwicklung eines bestimmten Praxisprozesses verantwortlich ist
Veranschaulichung der Ablauforganisation der Praxis durch graphische Darstellung der Hauptprozesse
Qualität ist in der DIN EN ISO 9001 gleichbedeutend mit der Erfüllung der(vom Kunden/ von der Organisation) vorgegebenen Anforderungen
Qualitätsauzeichnungen sind Unterlagen, die bei der Durchführung eines Prozesses entstehen und Aufschluss über dessen Verlauf und Ergebnis geben können
Bewusste Planung durch die Leitung, Überprüfung und kontinuierliche Verbesserung der qualitätsrelevanten Aspekte und Abläufe einer Organisation
Mindestens jährlich durch die Praxisleitung durchzuführende Bewertung des QM-Systems, u.a. aud Basis der Auditergebnisse, inklusive Ableitung eventueller Verbesserungsmaßnahmen
Als QM-Dokumente werden solche Unterlagen verstanden, die Qualitätsvorgaben und Qualitätsforderungen sowie ablauf- bzw. aufbauorganisatorische Regelungen zum QM-System enthalten. Im Einzelnen zählen dazu:
• das QM-Handbuch
• die QM-Verfahrensanweisungen
• die QM-Arbeitsanweisungen
Das QM-Handbuch enthält neben der Qualitätspolitik die grundlegenden Vorgaben zur Verwirklichung der aus der Qualitätspolitik abgeleiteten Qualitätsziele wie Begrifflichkeiten, Organigramm, Führungs- und Behandlungsprinzipien sowie Angebote und Zielsetzungen der einzelnen Inhaltsbereiche. Insofern beschreibt es die grundsätzliche Aufbau- und Ablauforganisation der Praxis und eines QM-Systems. Es dient als ständige Referenz für die Verwirklichung, Aufrechterhaltung und Verbesserung des QM-Systems. Im QM-Handuch wird auf die nachgeordneten QM-Verfahrens- und Arbeitsanweisungen verwiesen.
Das Festlegen und Einhalten von Standards für bestimmte Produkte und Tätigkeiten
Qualitätszirkel sind zeitlich begrenzte Sitzungen von zumeist funktionsübergreifend zusammengesetzten Arbeitsgruppen zur Durchführung bestimmter Verbesserungsprojekte
QM-Verfahrensanweisungen konkretisieren die grundsätzliche Festlegungen des QM-Handbuches. Sie regeln Abläufe, an denen mehrere Personen beteiligt sind, und enthalten Verweise auf QM-Arbeitsanweisungen, externe Regelwerke, Formblätter und Qualitätsaufzeichnungen. Jede VA umschließt somit mindestens eine Schnittstelle
(lat.:"das Sehen", "Erscheinung") Beschreibung, wie die Organisation in der Zukunft aussehen möchte. Gewissermaßen der "Traum" der Praxisinhaber
Ziele müssen klar definiert sein, d.h. überprüfbare Zielerreichungskriterien und ein klares Zeitlimit enthalten. Zielarten:
• Praxisziele (z.B. Einführung eines neuen Behandlungsangebotes bis Termin X)
• Qualitätsziele (z.B. am Jahresende unter 5% Fehler bei allen organisatorischen Prozes-sen)
• Ziele der Mitarbeiter (z.B. Arzthelferin Y soll bis Termin X PC-Schulung absolvieren)
Zur Zielereichung benötigt man Mittel, die entsprechend der Ziele geplant und eingesetzt werden. Für die aktuellen Ziele müssen die Verantwortlichkeiten, Maßnahmen und Überprü-fungszyklen festgelegt sein.
